Die Etsch ist der zweitlängste Fluss Italiens und hat eine Gesamtlänge von 415 Kilometern. Sie entspringt in Reschen am Reschenpass auf einer Höhe von etwa 1.500 Metern. Von dort fließt sie durch das Vinschgau, eines der trockensten Täler der Alpen, und weiter nach Meran, wo sie das Klima mildert und die umliegende Obst- und Weinbaukultur prägt. Anschließend durchquert sie die Landeshauptstadt Bozen und bildet das breite Etschtal, das die Hauptverkehrsachse Südtirols darstellt.
Der Fluss verlässt Südtirol bei Salurn und fließt weiter in die Po-Ebene. Die Etsch ist nicht nur eine wichtige Wasserquelle für die Landwirtschaft, sondern auch von großer Bedeutung für die Ökologie und das Landschaftsbild der Region.